Die Kanarischen Inseln - Minikontinente im Atlantik

Der kanarische Archipel liegt ca. 100 - 500 km vor der westafrikanischen Küste mitten im Atlantischen Ozean und umfasst acht bewohnte Inseln und einige unbewohnte Eilande. Sie sind allesamt vulkanischen Ursprungs.

Aufgrund der geografischen Lage herrscht auf den Kanarischen Inseln ganzjährig ein mildes Klima vor, das man als subtropisch bezeichnen kann. Die durchschnittliche Jahrestemperatur oszilliert in küstennahen Lagen zwischen 17 und 28° C, nimmt aber mit zunehmender Höhe ab. Bergregionen (> 1000 m ü. NN.) können in den Wintermonaten durchaus auch sehr feucht und kühl sein.

Die Besonderheit der Inselgruppe liegt darin, dass trotz der relativ identischen Geschichte (vulkanisch, botanisch, ethnografisch, etc.) keine Insel der anderen gleicht:

Jede für sich betrachtet ein Unikat, schlussendlich aber doch eine Einheit.

Google Maps "Die Kanaren"


Steckbrief

Einwohner: 2.118.519
Provinzen: 2
Inseln insgesamt: 13
- davon bewohnt: 8
Fläche: ca. 7505 km2
- NSG-fläche: ca. 40 %
- darunter Nationalparke: 4
O-W-Ausdehnung: ca. 400 km

Die Kanarischen Inseln - Inseln mit besonderen Noten
Sie wurden in der Antike als die glückseeligen Inseln bezeichnet, heute nennt man sie aufgrund ihres außerordentlich milden Klimas die Inseln des ewigen Frühlings.
Sie sind allesamt vulkanischen Ursprunges: die Ostinseln Lanzarote und Fuerteventura sind ca. 20 Mio. und die westlichsten Inseln La Palma und El Hierro gerade mal ca. 2 Mio. Jahre alt.
Die Kanaren repräsentieren 3 Kontinente, denn politisch sind sie Europa, geografisch eher Afrika und kulturell am ehesten Lateinamerika zu zuordnen.
Die Landessprache ist spanisch. Die Landbevölkerung abseits der touristischen Zentren spricht kaum Fremdsprachen.